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Der Integrationspreis des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen ging in diesem Jahr an vorblldiche und innovative Innitiativn der interkulturellen Sportjugendarbeit. Baobab erhielt den zweiten Preis für die Arbeit mit den Jugendteams, den "Baobab-Juniors"und den Mädchenmannschaften.
Zur feierlichen Preisverleihung durch die Senatorin für
Integration, Arbeit und Soziales Carola Blum in der Werkstatt der Kulturen
waren gekommen: Günter Piening, der Berliner Integrationsbeauftragte, Hakan Tas, Vertreter der Migrantinnen und
Migranten des Integrationsbeirates, Erhart Körting, Senator für Inneres und
Sport, sowie Vertreter des Berliner Sportbundes und der Senatsverwaltung.
Seit 2008 spielen beim Baobab-Turnier im Sommer Kinder und
Jugendliche, die aus Afrika kommen oder afrikanische Eltern haben, als
„Baobab"-Teams gegen andere Berliner Mannschaften ihrer Altersklassen. Begonnen
hat es damit, dass die Söhne und Töchter der Spieler, die mit Geschwistern und
Freunden beim Baobab!-Festival dabei waren, mitspielen wollten. Während die
Väter Mannschaften nach ihren Herkunftsnationen bilden, spielen die
Jugendlichen alle gemeinsam für den Kontinent Afrika - einheimische FreundInnen
und FreundInnen aus anderen Ländern können dabei natürlich mitmachen.
Viele der Jungen und Mädchen spielen in Berliner
Fußballvereinen und zusätzlich bei Baobab!, um Afrika zu vertreten. Sie
verlassen ihre Vereins-Mannschaften nicht. Einige sind auch erst durch Baobab!
zum Fußball gekommen und wurden von uns in Berliner Vereine vermittelt. Für
diese interkulturelle Vermittlungsarbeit zu den Vereinen wurde Baobab!
insbesondere vom Landessportbund sehr gelobt.
Seit 2008 werden die Jugendmannschaften, Jungen und Mädchen,
immer mehr zu Turnieren der Berliner Sportvereine eingeladen. Sie sind als
„Afrika-Teams" sehr gefragt und oft erfolgreich, obwohl sie - wie die
Nationalmannschaften der Profis - nur gelegentlich gemeinsam trainieren. Dass
sie bei ihren Spielen nicht nur auf Fairplay stoßen, bestätigt uns immer wieder
darin, dass es notwendig ist, mit unseren afrikanischen Jugendlichen Projekte
zu machen, die sie stärken. Die Erklärung des Berliner Sportbundes „Gegen
Rassismus" hängt in jedem Vereinsheim, aber das ist nicht genug. Wir hoffen,
dass uns der Preis hilft, unsere Arbeit weiter zu führen und noch zu
verbessern.
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