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 Festival-Stimmung mit Bands und Kindertheater, Picknick unter den Bäumen am Spielfeldrand - und Spannung bis zum guten Ende
Über 3.000 Besucher und Besucherinnen füllten zwei Tage lang den Sportplatz: viele Familien, Menschen, die gern afrikanisch Essen und die Musik lieben, sowie natürlich die Fußballfans und ihre Begleitung. Wegen Gewitter musste am Samstag die Vorrunde abgebrochen werden, sonst war das Wetter wunderbares Festivalwetter und die Stimmung entsprechend gut.
TEAMS
Die Teams 2009 waren: Ägypten, Algerien, Angola, Benin, Gambia, Ghana, Guinea, Kamerun, Mosambik, Marokko, Nigeria und Sudan. (Bilder)
Einige Mannschaften trainieren mit dem Ziel, bei Baobab! dabei zu sein, andere spielen das ganze Jahr auf verschiedenen Turnieren. In jeder Mannschaft sind auch eine bestimmte Anzahl Gastspieler anderes Herkunftlands erlaubt, schließlich geht es bei Baobab! zu aller erst um Freundschaft durch Integration, Völkerverständigung und Begegnung.
In den Jugendmannschaften wird nach der Ursprungsnationalität gar nicht gefragt. Hier sind alle Mädchen und Jungen zwischen 11 und 19 Jahre willkommen, die aus irgendeinem afrikanischen Land kommen, die Eltern oder ein Elternteil aus Afrika haben sowie natürlich die Berliner FreundInnen, die mit für Afrika antreten möchten. Die Baobab-Jugendteams spielen gegen Vorurteile und Gewalt: Mit diesem Ziel nehmen sie als Baobab-Teams an Turnieren teil und laden zum Baobab-Turnier andere Mannschaften ein.
Außerdem spielte das neue gegründete Baobab-Girls-Team gegen die Mädchen des VFB Sperber e.V. Die Begegnung mit den Spielerinnen des English Football Clubs Berlin konnte aus technischen Gründen leider nicht stattfinden.
POKALSIEGER
Nach zwei Tagen mit spannenden Spielen musste Titelverteidiger Guinea den Baobab!-Pokal an das Team der Männer aus Benin weitergeben, die zum zweiten Mal dabei waren. Platz Zwei erkämpften sich die Spieler aus Kamerun, dritter wurden die Marokkaner. Die Kamerun und Marokko Teams treten schon seit 2005 jedes Jahr bei Baobab an.
FAIR-PLAY-PREIS: Gewinner des Fair-Play-Preises 2009 ist das Nigeria-Team. Er wird vergeben für die geringste Anzahl roter und gelber Karten sowie für den Beitrag der Mannschaft zum Gelingen des Turniers insgesamt. Fairplay ist bei Baobab eben so wichtig wie der Sieg und der Preis daher dotiert wie der erste Platz. Stifter des Fairplay-Preises war in diesem Jahr die Firma „Märkisches Landbrot" .
EHRENGÄSTE
Wir danken unseren Ehrengästen, dass Sie zum Anpfiff gekommen sind! Herr Diop, Erster Sekretär der senegalesischen Botschaft und Herr Dakossi in Vertretung des Botschafters der Republik Benin, Frau Vonnekold, die Jugendstadträtin in Neukölln, der Neuköllner Migrationsbeauftragte Herr Mengelkoch und Herr Schultz, der Präsident des Berliner Fußballverbandes. Von Herr Schultz bekamen wir einen Scheck der DFB-Kulturstiftung überreicht.
Ein weiterer Gast war Herr Abé vom Sportamt Treptow, dem wir herzlich für seine engagierte und freundschaftliche Unterstützung des Teams Nigeria danken. Nigeria, das Afrika-Team der SG Treptow, ist erst im Viertelfinale gegen Guinea ausgeschieden - immerhin gegen den Pokalsieger des Vorjahres. Man wird sehen, was aus dieser Mannschaft noch werden kann.
Weil Baobab ein Integrationsprojekt ist und über den Fußball und das Festival Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen bringen möchte, freuen wir uns, dass auch in diesem Jahr wieder die Männer der Polizeimannschaft von der Direktion 5 kamen, um gegen die African-All-Stars anzutreten. Vor und nach dem Spiel - wenn da nicht schon wieder der Dienst ruft - gibt es immer genug Gelegenheit miteinander zu reden, Musik zu hören und sich etwas kennen zu lernen. Das Polizei-Spiel ist deshalb einer unserer Turnierhöhepunkte: Afrikaner und Polizisten spielen für Integration bzw. gegen Rassismus und Gewalt.
Last but not least: Das Radio Fritz Soccer-Team unterlag auch in diesem Jahr wieder dem Afrika-Team - mit so viel Spaß am Spiel und guter Laune! Das Team ist, was die Stimmung angeht immer unschlagbar.
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