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Baobab-Sieger-Team 2010: Ghana!

Baobab-Sieger-Team 2010: Ghana!

siegerjubel_ghana odjadikes.e._herr_bio_s.e._herr_kathurima_herr_okoye_l-r2._platz_marokkootto-hahn-schulefoofanick Elf Afrika-National-Teams kämpften am Wochenende in Neukölln um den Baobab-Pokal. Der Sieg der Männer aus Ghana war hochverdient - so die einhellige Meinung des Publikums. 2007 war Ghana schon einmal der Sieger und hat sein Ziel nicht aus dem Auge verloren - was sich gelohnt hat. Zweiter wurde Marokko, dritter Benin - der Sieger des Jahres 2009. Vorausgegangen waren viele spannende Spiele in guter Stimmung. Wir sind „hart zum Ball und fair zum Gegner". jugendteams

baobab_maedchen Das Turnier hatte am 4. Juni mit den Spielen der Junior- und der Mädchen-Mannschaften begonnen: Die Baobab-Jugend-Teams der verschiedenen Altersgruppen hatten neun Gastmannschaften zu Freundschaftsspielen eingeladen (Spielplan ist auf der Website!).

web10_01 Zur Eröffnung am Samstag waren die Botschafter Kenias S.E. Mutuma Kathurima,beninkeniaambass_oko2 Benins S.E. Isidore Bio und Herr Okoye in Vertretung des Botschafters von Nigeria gekommen. Für Baobab, die Spieler, die Team-Manager der Mannschaften und alle Organisatoren war ihre Anwesenheit eine Anerkennung ihrer Arbeit. Die Botschaft Nigerias hatte in diesem Jahr zur 50-Jahr-Feier der Unabhängigkeit einen neuen Pokal gestiftet und die Siegerpreise mitfinanziert. Am Sonntag beehrte uns der nigambass_pet_omo Botschafter Nigerias S.E. Abdul-Kadir bin Rimdap persönlich,  um bei der Siegerehrung anwesend zu sein. Gekommen waren außerdem für das Bezirksamt Neukölln: Herr Arnold Mengelkoch, Migrationsbeauftragter, und Frau Gabriele Vonnekold, Jugendstadträtin. Auch der Verein VfB Sperber Neukölln war mit seinem Vorsitzenden Bernhard Hartwig vertreten. Neukölln ist nach Mitte der Bezirk mit den meisten Bewohnern afrikanischer Herkunft und somit ein guter Ort für Baobab.

picknickzuschauer1zuschauer6zuschauer7Die beiden Tage waren die ersten Sommertage dieses Jahres:  Das Publikum konnte im Schatten der Bäume Musik hören, Picknick machen und afrikanische Küche probieren.

  
 
Baobab! wird mit dem Berliner Integrationspreis 2009 ausgezeichnet

Der Integrationspreis des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen ging in diesem Jahr an vorblldiche und innovative Innitiativn der interkulturellen Sportjugendarbeit. Baobab erhielt den zweiten Preis für die Arbeit mit den Jugendteams, den "Baobab-Juniors"und den Mädchenmannschaften.

preisverleihung01 Zur feierlichen Preisverleihung durch die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Blum in der Werkstatt der Kulturen waren gekommen: Günter Piening, der Berliner Integrationsbeauftragte,  Hakan Tas, Vertreter der Migrantinnen und Migranten des Integrationsbeirates, Erhart Körting, Senator für Inneres und Sport, sowie Vertreter des Berliner Sportbundes und der Senatsverwaltung.

Seit 2008 spielen beim Baobab-Turnier im Sommer Kinder und Jugendliche, die aus Afrika kommen oder afrikanische Eltern haben, als „Baobab"-Teams gegen andere Berliner Mannschaften ihrer Altersklassen. Begonnen hat es damit, dass die Söhne und preisverleihung02 Töchter der Spieler, die mit Geschwistern und Freunden beim Baobab!-Festival dabei waren, mitspielen wollten. Während die Väter Mannschaften nach ihren Herkunftsnationen bilden, spielen die Jugendlichen alle gemeinsam für den Kontinent Afrika - einheimische FreundInnen und FreundInnen aus anderen Ländern können dabei natürlich mitmachen.

Viele der Jungen und Mädchen spielen in Berliner Fußballvereinen und zusätzlich bei Baobab!, um Afrika zu vertreten. Sie verlassen ihre Vereins-Mannschaften nicht. Einige sind auch erst durch Baobab! zum Fußball gekommen und wurden von uns in Berliner Vereine vermittelt. Für diese interkulturelle Vermittlungsarbeit zu den Vereinen wurde Baobab! insbesondere vom Landessportbund sehr gelobt.

Seit 2008 werden die Jugendmannschaften, Jungen und Mädchen, immer mehr zu Turnieren der Berliner Sportvereine eingeladen. Sie sind als „Afrika-Teams" sehr gefragt und oft erfolgreich, obwohl sie - wie die Nationalmannschaften der Profis - nur gelegentlich gemeinsam trainieren. Dass sie bei ihren Spielen nicht nur auf Fairplay stoßen, bestätigt uns immer wieder darin, dass es notwendig ist, mit unseren afrikanischen Jugendlichen Projekte zu machen, die sie stärken. Die Erklärung des Berliner Sportbundes „Gegen Rassismus" hängt in jedem Vereinsheim, aber das ist nicht genug. Wir hoffen, dass uns der Preis hilft, unsere Arbeit weiter zu führen und noch zu verbessern.

 

 

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